Du willst durchstarten? Weg mit dem Perfektionismus!

Von Zeit zu Zeit überkommt mich der Video-Flash. Dann packt mich ein dringendes Thema, und ich MUSS es dann einfach persönlich mit dir teilen. Und da ich nicht alle von euch kennen lernen kann (obwohl ich das insgeheim so gerne möchte …), drehe ich dann ein Video für dich. Dabei fällt mir in letzter Zeit Folgendes auf: Der Hintergrund ist nicht optimal. Meine Frisur sitzt nicht. Ich bräuchte besseres technisches Equipment. Ich habe keine tolle Anfangsmusik. Und so weiter. Was zeigen mir meine Gedanken? Der Perfektionismus hat mich mal wieder gepackt.

Jeder dieser Punkte kann für sich genommen bestimmt optimiert werden. Es gibt auch immer wieder schlaue Menschen, die mir dies ungefragt mitteilen. Oder die mich in diesen Dingen weiterbilden wollen und dafür mein Geld möchten. Das ist auch vollkommen okay. Aber jede Optimierung kostet Zeit und Energie. Perfektion braucht Zeit um zu wachsen. Und wenn ich darin investiere, dann bin ich für diese Zeit blockiert. In dieser Zeit kann ich nichts Anderes machen.

Daher überlege ich mir immer ganz genau, was in meinem Business-Leben gerade wirklich Priorität hat. Und verfolge die Strategie „Inhalt vor Verpackung“. (Ja, die Marketing-Menschen unter euch mögen einwenden, dass ich nur eine Chance für einen ersten Eindruck habe. Aber wer sagt, dass ich diese Chance nicht gerade nutze, weil ich mich genauso so zeige, wie ich bin?)

Was das mit deinem Leben zu tun hat?

Ein Leben kann man nicht perfekt vorplanen und dann umsetzen. Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich. Heutzutage werden wir von so viel vermeintlich Perfektem umgeben. Das Perfekte ist jedoch nicht echt. Nicht authentisch.

„Echt ist nur das, was aus dir und deinem Herzen geradewegs in die Galaxie schießt.“

Natürlich kannst du dem Ganzen eine hübsche Verpackung geben. (Optimierung eben …) Aber es wäre doch schade, wenn du auf die perfekte Optimierung warten würdest, oder? Wenn du deinen Perfektionismus vorschiebst, um nicht in die Gänge zu kommen?

Egal an welchem Punkt du gerade in deinem Leben stehst – irgendetwas treibt dich um, sonst würdest du hier nicht stöbern. Und wenn du etwas in deinem Leben verändern willst, dann geht das nur, indem du los läufst. Kleine Schritte, Schritte für Schritt. Und im Laufen erledigt du dann das eine oder andere quasi mit. Und wächst damit. Und irgendwann kannst du auch das verbessern, was anfangs noch nicht so optimal war. Du darfst dich also weiterentwickeln, ja. Aber eine Weiterentwicklung kann nur geschehen, wenn du überhaupt anfängst.

Deine Vision ist wichtiger als Perfektionismus

Um dich in Gang zu setzen, musst du wissen, wo du hin willst. Wenn du dein Ziel nicht kennst, dann kannst du dir auch keinen Weg schaffen, um es zu erreichen. Deswegen bin ich in meinen Coachings immer sehr hartnäckig bei dem Thema Zielklarheit. Denn wenn deine Vision und dein Ziel wirklich steht, dann ergeben sich die notwendigen Schritte häufig von alleine. Aus einer Vision lassen sich kraftvolle Schritte ableiten und du wirst spüren, dass dauerhaft Motivation für deine Veränderung aus dir heraus sprudelt.

Aber nicht alle Schritte werden die passenden zum richtigen Zeitpunkt sein. Vielleicht sage ich in 2 Jahren auch „Hätte ich doch nur perfektere Videos gedreht, das wäre das A und O gewesen …“. Kann sein. Das erkennst du jedoch im entscheidenden Moment nicht immer selbst. Und selbst wenn du es erkennst oder es dir jemand sagt, bist du vielleicht dennoch nicht in der Lage, es umzusetzen. Denn dafür braucht es auch die notwendige innere Haltung. Oder vielleicht fehlt dir auch einfach gerade die Energie dafür. Alles verständliche Gründe, denn wir sind alle Menschen.

100%DU mit allem, was dazu gehört

Eine meiner Grundüberzeugungen ist, dass wir alle genau so richtig und gut sind, wie wir sind. Jeder für sich. Mit deinen individuellen Stärken und Talenten. Und ja, jeder von uns hat auch Dinge, die dir nicht so leicht von der Hand gehen. Wenn sich diese Schwächen jedoch zu sehr in deinem Leben zeigen, dann lebst du im falschen Umfeld. Das ist dein persönlicher Gradmesser um zu prüfen, wie sehr du dein Leben schon nach dir ausrichtest. Wenn du nicht gut bist, in dem was du tust, dann kannst du dir sicher sein, dass diese Tätigkeit nicht das Richtige für dich ist.

Zu 100%DU gehört also auch, dass du zu dir stehst – so wie du jetzt gerade bist. Äußerlich, innerlich, mit deiner Haltung und dem, was du kannst und auch nicht kannst. Das kann in einem Jahr ganz anders aussehen. Und wird dann vielleicht von dem einen oder anderen als besser, optimaler, perfekter wahrgenommen. Aber wenn du nicht anfängst, wirst du niemals dahin kommen.

Dein Perfektionismus blockiert dich

Wenn du also versuchst, dich zu verändern und dabei alles perfekt machen willst, wirst du entweder scheitern oder aber viel zu langsam sein. Es wird dir nicht gelingen, dich in Bewegung zu setzen. Perfektionismus ist die größte Blockade für dein Vorankommen. Deine Vision, dein Ziel, deine Aktivitäten … alles fußt auf deiner inneren Haltung, deinem Mindset.

Erlaube dir also, auch Schritte zur Seite oder zurück zu machen. Erlaube dir, dich so zu zeigen, wie du bist. Dich und deinen Traum, was auch immer es ist, mit der Öffentlichkeit zu teilen. Auch wenn du nicht wie ein Topmodel dabei aussiehst. Nur durch Interaktion mit deiner Umwelt bekommst du wertvolle Rückmeldungen, die du auf deinem Weg integrieren kannst. Lass dir das nicht nehmen, indem du deinen Perfektionismus vorschiebst, und somit nicht ins Durchstarten kommst.

Zurück zu meinen Videos

Ich möchte gerne Videos drehen, damit du mich etwas kennenlernst. Denn wenn du dich ein Stück auf deinem Weg von mir begleiten lässt – sei es über meine Artikel, meine Social Media-Kanäle, meinen Newsletter oder auch persönlich in einem 1:1 Coaching – dann solltest du wissen, was ich für eine bin. Der persönliche Eindruck ist mir persönlich immer sehr wichtig, wenn ich mit jemandem zusammenarbeite. Und bestimmt geht dir das ähnlich, oder?

Ich habe also zwei Möglichkeiten: Entweder ich optimiere noch eine Weile an Licht, Technik usw. rum. In dieser Zeit kann ich dir keine bzw. weniger Unterstützung geben, da du mich nicht siehst. Und ich bekomme auch kein Feedback von dir zu meiner Arbeit, die mir dabei hilft, im nächsten Schritt wieder ein kleines bisschen besser zu werden. Für dich, damit ich dir das an Input liefern kann, was du gerade brauchst.

Oder – und das ist die Variante, für die ich mich entschieden habe – ich lebe das, was ich dir auch mit auf den Weg geben möchte. Ich bin 100% Sandra. Auch mit unperfekten Videos. Dafür kannst du dir aber vielleicht Begeisterung, einen starken Willen, Struktur und ganz viel Freude bei meiner Arbeit abschauen. Und auch den Mut, sich mal unperfekt zu zeigen, um voranzukommen.

So, jetzt bin ich gespannt, wie deine Meinung dazu ist. Teile sie mit mir in den Kommentaren.

Du willst wissen, wie sehr du schon 100%DU bist? Mache hier den Online-Test und erhalte danach meinen kostenlosen E-Mail-Kurs „6 Schritte auf dem Weg zu 100%DU“.